Special offer. See more information about Outbyte and uninstall instructions. Please review EULA and Privacy policy.

Eine selbst gehostete WordPress-Website entsteht in einer klaren Reihenfolge: Zweck und Seiten planen, geeignetes Hosting wählen, WordPress installieren, Inhalte und Design einrichten und die Website vor dem Start kontrollieren. Für eine neue Installation empfiehlt WordPress.org PHP 8.3 oder höher, MariaDB 10.11 oder höher oder MySQL 8.0 oder höher sowie HTTPS. Dieser Leitfaden führt vom ersten Plan bis zur laufenden Wartung.

1. Zweck und Struktur der Website festlegen

Entscheiden Sie zuerst, ob Sie einen Blog, eine Unternehmenswebsite oder eine Kombination aus beidem erstellen. WordPress eignet sich für diese grundlegenden Website-Arten. Der Zweck bestimmt, welche Seiten Sie brauchen, wie Inhalte gegliedert werden und welche Funktionen später sinnvoll sind.

Notieren Sie vor der Installation die geplanten Seiten und Themen. Eine einfache Unternehmenswebsite könnte zum Beispiel „Über uns“, „Leistungen“ und „Kontakt“ enthalten; ein Blog lässt sich zusätzlich oder stattdessen nach Themenkategorien ordnen. Skizzieren Sie auch, was in Navigation, Kopfbereich und Fußzeile erscheinen soll. Eine solche Vorplanung erleichtert die spätere Einrichtung und verhindert, dass das Menü mit ungeordneten Seiten wächst. WordPress.org: Get Started with WordPress

2. Hosting auswählen und Anforderungen prüfen

Selbst gehostetes WordPress benötigt einen Webserver sowie eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank. Bevor Sie einen Hostingtarif wählen, prüfen Sie die technischen Angaben des Anbieters anhand der aktuellen Empfehlungen von WordPress.org:

Special offer. See more information about Outbyte and uninstall instructions. Please review EULA and Privacy policy.
  • PHP 8.3 oder höher
  • MariaDB 10.11 oder höher oder MySQL 8.0 oder höher
  • HTTPS-Unterstützung
  • Apache oder Nginx als empfohlene Webserver; andere Server sind damit nicht grundsätzlich ausgeschlossen

WordPress.org weist darauf hin, dass PHP 7.4+ und MySQL 5.5.5+ zwar noch funktionieren können, diese Versionen aber ihr offizielles End-of-Life erreicht haben und Sicherheitsrisiken bergen können. Für eine neue Website ist es daher sinnvoll, die aktuell empfohlenen Versionen als Auswahlkriterium zu verwenden. Anforderungen können sich ändern; die aktuelle Liste steht auf der WordPress.org-Seite mit den Systemanforderungen.

Ein allgemeiner Hostingdienst kann genügen, wenn er die Anforderungen erfüllt und Sie WordPress selbst installieren und verwalten können. WordPress-spezifisches Hosting kann die Installation vereinfachen und zusätzliche Leistungen wie Backups, Updates oder Entwicklerwerkzeuge enthalten. Prüfen Sie diese Leistungen einzeln: Sie hängen vom konkreten Anbieter und Tarif ab. WordPress.org empfiehlt Anfängern einen Anbieter mit WordPress-Erfahrung, bestätigt damit aber keinen bestimmten Dienst oder Tarif. Weitere Hinweise stehen im WordPress.org-Überblick zum Hosting.

3. WordPress installieren

Der einfache Weg: Installationswerkzeug des Hosters

Viele Hostinganbieter bieten im Kundenkonto einen automatischen WordPress-Installer. Melden Sie sich dort an, suchen Sie nach WordPress-Installation oder Website-Setup und folgen Sie den angezeigten Schritten. Dabei legen Sie typischerweise fest, auf welcher Domain oder in welchem Verzeichnis installiert wird, und richten ein Administratorkonto ein. Bezeichnungen und Ablauf unterscheiden sich je nach Hostingoberfläche. Verwenden Sie ein sicheres, eigenes Administratorkennwort.

Alternative: manuelle Installation

Wenn Ihr Hoster keinen Installer anbietet oder Sie die Installation selbst steuern möchten, können Sie WordPress manuell einrichten. Dafür benötigen Sie eine MySQL- oder MariaDB-Datenbank und müssen die Installationsdateien auf den Server übertragen sowie die Installation im Browser abschließen. Die offiziellen Anleitungen beschreiben die Voraussetzungen und den Ablauf; folgen Sie dabei den Schritten für Ihre Hostingumgebung statt Einstellungen eines anderen Anbieters zu übernehmen. WordPress.org: Installation FAQ

Special offer. See more information about Outbyte and uninstall instructions. Please review EULA and Privacy policy.

4. Grundeinstellungen und erste Seiten einrichten

Nach der Installation melden Sie sich im WordPress-Administrationsbereich an. Legen Sie den Website-Titel fest und prüfen Sie die allgemeinen Einstellungen, darunter Sprache und Zeitzone. Erstellen Sie die geplanten Informationsseiten, etwa „Über uns“ und „Kontakt“, und ordnen Sie Beiträge den passenden Kategorien zu.

Richten Sie Navigation und Seitenhierarchie nach dem Zweck der Website aus: Besucher sollten die wichtigsten Informationen ohne Umwege finden. Wenn sich Ihr Angebot oder Ihre Themen ändern, passen Sie die Struktur an, statt Seiten dauerhaft in einem überfüllten Menü zu sammeln. WordPress’ Einsteigerleitfaden behandelt Planung, Grundeinrichtung und erste Inhalte. WordPress.org: Get Started with WordPress

5. Ein passendes Theme wählen und gestalten

Ein Theme bestimmt die visuelle Darstellung Ihrer Website. Wählen Sie nicht allein nach der Länge einer Featureliste: Entscheidend ist, ob Layout und Gestaltung zum Seitentyp passen und ob das Theme die Anpassungen ermöglicht, die Sie tatsächlich brauchen. Nutzen Sie die Vorschau und prüfen Sie Aktualisierungsstand sowie Kompatibilitätsangaben, bevor Sie sich festlegen.

Wer Navigation, Header, Footer und Seitenbereiche im WordPress-Editor bearbeiten möchte, sollte ein Block-Theme in Betracht ziehen. Bei einem solchen Theme ermöglicht der Site Editor die Bearbeitung dieser Bereiche mit Blöcken. Das offizielle Theme-Verzeichnis prüft die dort gelisteten Themes. Die Dokumentation nennt mehr als 9.000 Themes im Verzeichnis; da die Zahl veränderlich ist, ist sie keine dauerhafte Bestandsangabe. WordPress.org: Themes

Special offer. See more information about Outbyte and uninstall instructions. Please review EULA and Privacy policy.

6. Plugins nur für konkrete Funktionen ergänzen

Plugins fügen Funktionen hinzu, zum Beispiel für Suchmaschinenoptimierung, Sicherheit, E-Commerce, Caching oder Spamkontrolle. Installieren Sie ein Plugin, wenn Sie einen konkreten Bedarf haben, nicht nur, weil die Funktion verfügbar ist. Prüfen Sie vorab, ob die angegebene Kompatibilität zu Ihrer WordPress-Version passt und ob Pflege- und Supportinformationen vorhanden sind.

Plugins lassen sich über den integrierten Installer oder durch Hochladen einer ZIP-Datei hinzufügen. Der manuelle Upload per SFTP ist eher eine Option für erfahrene Nutzer oder besondere Fälle. Die offizielle Dokumentation erläutert Installation und Verwaltung. WordPress.org: Plugins verwalten

Independent reader supportYour contribution helps us test, update, and keep practical guides available for everyone.Support on Ko-Fi

7. Die Website vor der Veröffentlichung prüfen

Bevor Sie die Website öffentlich bekannt machen, gehen Sie diese Punkte durch:

  • Die Website ist über HTTPS erreichbar.
  • Sprache und Zeitzone entsprechen Ihren Einstellungen.
  • Die vorgesehenen Seiten und Menüpunkte sind vorhanden und führen zum richtigen Inhalt.
  • Die Suchmaschinenoption ist nicht versehentlich so gesetzt, dass Suchmaschinen von der Indexierung abgehalten werden.
  • Die Website sieht in der Vorschau so aus, wie Sie es für den Start beabsichtigen.

Der Infobildschirm „Website-Zustand“ zeigt unter anderem Informationen zu HTTPS, WordPress-Version, Plugins, Themes und Server. Er ist ein hilfreicher Kontrollpunkt, ersetzt aber weder die Prüfung Ihrer Inhalte noch eine Sicherung Ihrer Website. WordPress.org: Website-Zustand

Special offer. See more information about Outbyte and uninstall instructions. Please review EULA and Privacy policy.

8. WordPress sicher und aktuell halten

Halten Sie WordPress, Themes und Plugins aktuell. Prüfen Sie bei Updates die Kompatibilitätsinformationen, besonders wenn die Website geschäftskritische Funktionen nutzt. Entfernen Sie Themes, die Sie nicht benötigen; die Website-Zustand-Dokumentation nennt ungenutzte Themes als wartungsrelevanten Punkt.

Stellen Sie vor größeren Änderungen und insbesondere vor einem Wechsel der PHP-Version sicher, dass ein Backup vorhanden ist. Hostinganbieter können Backups als Leistung anbieten, doch Umfang und Wiederherstellungsoptionen unterscheiden sich. Klären Sie, was genau gesichert wird und wie Sie die Website im Problemfall zurückspielen können, bevor Sie sich darauf verlassen. Der Website-Zustand-Bildschirm hilft zusätzlich, technische Hinweise zu Server, Versionen und Erweiterungen zu erkennen.

Product prices and availability are accurate as of the date/time indicated and are subject to change. Any price and availability information displayed on Amazon at the time of purchase will apply.