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Clear out junk files and repair common Windows errorsFree Scan →Fix the driver behind crashes, sound loss and screen glitchesFind Drivers →Mit dem Windows Admin Center (WAC) können Sie den aktuellen Zustand einzelner Windows-Server sowie die Ressourcen und Rollen eines Failover-Clusters in einer browserbasierten Oberfläche prüfen. Für Hyper-V- und Storage-Spaces-Direct-Umgebungen bietet der Hyper-Converged Cluster Manager zusätzlich eine clusterweite Sicht auf CPU, Arbeitsspeicher, Kapazität und I/O. Das WAC eignet sich für Verwaltung und Diagnose; es ersetzt keine umfassende Flottenüberwachung oder alle spezialisierten Windows-Verwaltungstools.
Was Sie mit dem Windows Admin Center überwachen können
Die passende Ansicht hängt davon ab, ob Sie einen einzelnen Server, einen allgemeinen Failover-Cluster oder eine hyperkonvergente Infrastruktur verwalten. Auf einem Einzelserver zeigt die Übersichtsseite den aktuellen Zustand von CPU, Arbeitsspeicher und Netzwerk. In einer Clusterverbindung kommen Ansichten für Knoten, Rollen, Datenträger und Netzwerke hinzu. Für unterstützte Hyper-V-Umgebungen lassen sich außerdem VM-Zustände, Warnungen und I/O-Daten betrachten.
| Ansicht | Wofür sie geeignet ist | Was sie zeigt |
|---|---|---|
| Serverübersicht | Erste Prüfung eines einzelnen Servers | Aktuelle CPU-, Speicher- und Netzwerkaktivität |
| Failover-Cluster-Verbindung | Prüfung von Clusterressourcen und -rollen | Übersicht, Disks, Networks, Nodes, Roles, Updates, Virtual Machines und Virtual Switches |
| Hyper-V-VM-Ansicht | Einordnung von VMs und Host-Auslastung | VM-Zustände, Host- und Gast-CPU sowie -Speicher, Gesundheitswarnungen, Hyper-V-Ereignisse und I/O-Diagramme, sofern die Serverversion die jeweilige Funktion unterstützt |
| Hyper-Converged Cluster Manager | Clusterweite Sicht auf Hyper-V mit Storage Spaces Direct | CPU, Arbeitsspeicher, Speicherkapazität, IOPS, Durchsatz und Latenz mit Warnungen |
Einen einzelnen Server hinzufügen
Für die Verbindung benötigen Sie den Servernamen und geeignete Anmeldedaten. Microsoft beschreibt den Ablauf in der Dokumentation zur Serververwaltung mit den englischen UI-Bezeichnungen:
- Öffnen Sie All connections und wählen Sie + Add.
- Wählen Sie als Verbindungstyp Servers.
- Geben Sie den Servernamen und die erforderlichen Anmeldedaten ein.
- Wählen Sie Add.
- Öffnen Sie die Serververbindung und prüfen Sie auf der Seite Overview die aktuelle CPU-, Speicher- und Netzwerkaktivität.
Die Übersichtsseite ist der Einstieg für eine schnelle Zustandsprüfung, nicht die einzige Diagnosemöglichkeit. Bei auffälligen Werten können Sie im WAC passende Werkzeuge öffnen, darunter Performance Monitor, Packetmon, Event Viewer, Prozesse, Dienste, Speicherverwaltung und PowerShell.
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Einen Failover-Cluster hinzufügen
Ein Failover-Cluster gruppiert mehrere Server, damit unterstützte Workloads Verfügbarkeit und Skalierbarkeit erhalten. Typische Einsatzbereiche sind Scale-Out File Server, Hyper-V und SQL Server. Für die Clusterverbindung müssen Sie den Clusternamen und die nötigen Zugangsdaten kennen.
- Öffnen Sie All connections und wählen Sie + Add.
- Wählen Sie Server clusters als Verbindungstyp.
- Geben Sie den Clusternamen und die erforderlichen Anmeldedaten ein.
- Optional können Sie die Knoten auch als einzelne Serververbindungen hinzufügen.
- Wählen Sie Add, um die Clusterverbindung anzulegen.
Nach dem Hinzufügen können Sie je nach gewählter Aufgabe zwischen den Clusteransichten wechseln:
Rank #2
- Nodes und Networks helfen, einzelne Knoten und Netzwerkpfade zu prüfen.
- Disks und Roles zeigen Clusterdatenträger und Workloads, die als Rollen verwaltet werden.
- Virtual Machines und Virtual Switches führen zu den Hyper-V-bezogenen Ansichten.
- Updates und die Clusterübersicht unterstützen die Verwaltung des Clusters als Ganzes.
Hyper-V-VMs und Cluster-I/O überwachen
Die VM-Zusammenfassung stellt Informationen zu virtuellen Maschinen und ihren Hosts an einem Ort dar. Sie zeigt die Zahl der VMs nach Zustand – Running, Off, Paused oder Saved – sowie Gesundheitswarnungen und Hyper-V-Ereignisse. Außerdem können Host- und Gast-CPU- sowie Speichernutzung gegenübergestellt werden.
Für I/O gibt es Diagramme zu IOPS und Durchsatz mit Live- und historischen Daten, soweit die Serverversion die jeweilige Funktion unterstützt. Die Speicherdiagramme sind laut Microsoft für hyperkonvergente Cluster mit Windows Server 2016 oder neuer verfügbar. Historische VM-Speicherdaten werden ab Windows Server 2019 unterstützt. Diese Versionsangaben gelten für die genannten Diagrammfunktionen und sollten nicht als Zusage verstanden werden, dass jede Funktion auf jeder Installation verfügbar ist.
Do these 3 things before closing this tab:
1Clear out junk files and repair common Windows errors2Fix the driver behind crashes, sound loss and screen glitches3Repair Windows errors before they cause bigger problemsRank #3
Failover-Cluster oder hyperkonvergenter Cluster?
Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Ebenen: Ein Failover-Cluster ist die allgemeine Clusterverwaltung für verschiedene unterstützte Workloads. Ein hyperkonvergenter Cluster bündelt Hyper-V und Storage Spaces Direct auf denselben Servern und erhält im WAC dafür eine stärker auf Infrastrukturmetriken ausgerichtete Verwaltung.
| Merkmal | Failover-Cluster | Hyperkonvergenter Cluster |
|---|---|---|
| Schwerpunkt | Clusterknoten, Ressourcen, Rollen und unterschiedliche Workloads | Hyper-V und Storage Spaces Direct auf denselben Servern |
| Ansicht im WAC | Clusterübersicht sowie getrennte Ansichten für Datenträger, Netzwerke, Knoten, Rollen, Updates, VMs und virtuelle Switches | Dashboard und Diagramme mit clusterweiter Sicht auf CPU, Arbeitsspeicher, Kapazität, IOPS, Durchsatz und Latenz; Warnungen unterstützen die Zustandsprüfung |
| Versionshinweis | Microsofts Dokumentation nennt Windows Server 2012 und neuer für die allgemeine Failover-Cluster-Verbindung | Die dokumentierte HCI-Verwaltung nennt Windows Server 2016 und 2019 mit aktiviertem Hyper-V und Storage Spaces Direct |
Die genannten HCI-Voraussetzungen beziehen sich auf die dokumentierte Hyper-Converged-Cluster-Verwaltung. Sie sind keine pauschale Aussage über alle neueren Azure-Local-Bereitstellungen: Microsoft weist darauf hin, dass die HCI-Ansicht nicht jede Azure-Local-Infrastruktur verwaltet. Für bestimmte Verwaltungsschritte mit Windows Server 2016 nennt die Microsoft-HCI-Dokumentation außerdem das kumulative Update vom Mai 2018 (KB4103723) oder ein neueres Update als Voraussetzung.
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Was das WAC nicht ersetzt
Microsoft positioniert das Windows Admin Center als Ergänzung zu vorhandenen Verwaltungs- und Überwachungslösungen, nicht als vollständigen Ersatz. Die Oberfläche ist für die Verwaltung eines einzelnen Servers oder Clusters ausgelegt. Für bestimmte Rollen bleiben andere Werkzeuge erforderlich: Microsoft nennt unter anderem RSAT-Funktionen für Active Directory, DHCP, DNS und IIS, für die es keine gleichwertige WAC-Verwaltung gibt.
Auch für langfristige Alarmierung, Berichte und die Überwachung einer größeren Serverflotte sollte das WAC mit einer dafür geeigneten Lösung kombiniert werden. Je nach Umgebung kommen Azure Monitor, System Center oder eine vorhandene Enterprise-Monitoring-Plattform infrage. Im WAC lassen sich zwar Werkzeuge wie Azure Monitor und System Insights einbeziehen, die lokale Übersicht allein ist jedoch nicht mit einer zentralen, langfristigen Ereignis- und Alarmierungslösung gleichzusetzen.
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Voraussetzungen, Kosten und Betrieb
- Windows-Version: Microsoft nennt Windows Server 2016 und neuer als vollständig unterstützt; Windows Server 2025 ist laut aktueller FAQ optimiert. Einzelne Funktionen und Ansichten können zusätzliche Versionsvoraussetzungen haben, etwa historische VM-Speicherdaten ab Windows Server 2019.
- Lizenzkosten: Für das Windows Admin Center fällt laut Microsoft bei gültiger Windows-Lizenz kein zusätzlicher Produktpreis an. Das ist keine Aussage, dass Windows-Lizenzen oder gegebenenfalls eingesetzte Azure-Dienste kostenlos sind.
- Internetverbindung: Für die zentrale On-Premises-Verwaltung ist laut Microsoft keine Internetverbindung erforderlich. Optionale Azure-Integrationen sind davon getrennt zu betrachten.
- Einordnung: Das WAC ist für den Produktionseinsatz freigegeben und bietet eine browserbasierte Verwaltung. Prüfen Sie für die konkrete Umgebung dennoch die Dokumentation zur jeweiligen Funktion, da Unterstützung und verfügbare Messwerte von Windows-Server-Version und Clusterart abhängen.
Die Angaben zu Funktionsumfang, Versionen und Lizenzierung stammen aus Microsoft Learn: Windows Admin Center overview, Manage servers in Windows Admin Center, Windows Admin Center FAQ, Manage Virtual Machines und Manage Hyper-converged Infrastructure. Die genannten Funktionen und Versionsgrenzen sind daher an diese Microsoft-Dokumentation gebunden.
Quick Recap
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