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KI verändert im IT-Sourcing nicht nur, wie IT-Services erbracht werden. Sie verschiebt auch, was Unternehmen von Providern erwarten, wie sie Leistung messen und wie sie Effizienzgewinne vertraglich verteilen. Die Lünendonk-Studie „IT-Sourcing-Trends 2026/2027“ zeigt, dass die befragten Unternehmen konkrete KI-Beiträge, angepasste Verträge und stärker ergebnisorientierte Modelle erwarten. Die Umfrage dokumentiert Erwartungen und Verhandlungen – nicht, dass KI-Einsparungen bereits flächendeckend erreicht wurden.
Was die Lünendonk-Studie zum IT-Sourcing mit KI zeigt
Die 11. Ausgabe der Studie „IT-Sourcing-Trends 2026/2027“ basiert auf einer Befragung von mehr als 150 IT- und Sourcing-Verantwortlichen aus mittelständischen und großen Unternehmen verschiedener Branchen. Die Erhebung lief von März bis Mai 2026. Zusätzlich analysiert Lünendonk die Geschäftsentwicklung von 36 IT-Sourcing-Beratungen. Die Ergebnisse geben die Einschätzungen der Befragten zum Erhebungszeitraum wieder; sie sind keine unabhängig geprüften Produktivitätsmessungen und nicht automatisch auf alle Unternehmen übertragbar. Die Studie ist seit dem 30. September 2026 als kostenloser Download verfügbar.
Die folgenden Prozentwerte beziehen sich auf die von Lünendonk & Hossenfelder GmbH 2026 veröffentlichten Befragungsergebnisse:
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| Bereich | Ergebnis der Befragung |
|---|---|
| Erwartung an Provider | 90 Prozent erwarten konkrete Vorschläge, wie generative KI Effizienz und Qualität von IT-Services verbessern kann. |
| Vertragsanpassung | 80 Prozent passen Providerverträge schrittweise an, um den KI-Einsatz ausdrücklich zu regeln. |
| Vergütung | 70 Prozent verhandeln bei zunehmendem KI-Einsatz über Abschläge auf Time-and-Material- oder FTE-basierte Vergütung. |
| Service- und Delivery-Modelle | 95 Prozent erwarten eine zunehmende Bedeutung von Managed Services; 87 Prozent rechnen mit größerer Bedeutung KI-gestützter, hochautomatisierter Delivery-Modelle. |
| Abrechnungsmodelle | 77 Prozent erwarten mehr Bedeutung ergebnisbasierter Modelle; 61 Prozent erwarten, dass Time & Material an Bedeutung verliert. |
| Beratungsbudgets | 56 Prozent rechnen für 2027 mit einer Erhöhung ihres IT-Sourcing-Beratungsbudgets um mindestens fünf Prozent. |
In der Lünendonk-Zusammenfassung sehen 93 Prozent der Befragten großes Optimierungspotenzial bei Provideranalyse, Sourcing-Vorbereitung und Demand Management, 91 Prozent bei Vertragsanalyse und -verhandlung sowie 88 Prozent im laufenden Betrieb und in der Providersteuerung. Ein Beitrag von IT-Business vom 1. Oktober 2026 ergänzt, dass nur vier Prozent ihre Fähigkeit, KI-Services zu sourcen und zu nutzen, als sehr hoch bewerteten. Diese Werte beschreiben veröffentlichte Studienergebnisse und Selbsteinschätzungen, nicht eine Messung tatsächlich erzielter Verbesserungen.
#1 Best Overall
Quellen: Lünendonk-Presseinformation vom 30. September 2026, Studienseite „IT-Sourcing-Trends 2026/2027“ und IT-Business-Beitrag vom 1. Oktober 2026.
Warum KI klassische IT-Sourcing-Verträge unter Druck setzt
Bei Time & Material wird nach Zeit abgerechnet; FTE-Modelle knüpfen die Vergütung an bereitgestellte Mitarbeitende. Wenn ein Provider Aufgaben mit KI schneller erledigt, kann die Zahl der eingesetzten Stunden oder Personen sinken, ohne dass sich der Wert des Ergebnisses im gleichen Maß verändert. Dadurch wird die Frage wichtiger, ob Preis und Vergütung noch zur gelieferten Leistung passen.
Die Verhandlung ist nicht nur eine Frage möglicher Abschläge. Kunden und Provider müssen auch festlegen, wer Investitionen in Werkzeuge und Automatisierung trägt, wie Effizienzgewinne verteilt werden und wer Risiken übernimmt. Ein Vertrag sollte außerdem klar regeln, welche Daten für KI verwendet werden dürfen, wie Ergebnisse nachvollziehbar bleiben und wie Betriebsgeheimnisse geschützt werden. Lünendonk-Studienautor Tobias Ganowski beschreibt diese Verschiebung als Veränderung sowohl der Produktivität als auch der etablierten wirtschaftlichen Mechanismen im IT-Sourcing.
Welche Delivery-Modelle und Providerleistungen wichtiger werden
Managed Services
Bei einem Managed Service übernimmt der Provider einen abgegrenzten laufenden Leistungsbereich, statt nur einzelne Arbeitsstunden oder Mitarbeitende bereitzustellen. Die Befragten erwarten eine zunehmende Bedeutung dieses Modells. Für Kunden wird deshalb entscheidend, den Leistungsumfang und die Betriebsverantwortung präzise zu beschreiben: Welche Systeme oder Prozesse sind enthalten, welche Servicelevels gelten und wer behebt Störungen oder Qualitätsmängel?
Rank #3
KI-gestützte und stärker automatisierte Delivery
Die Befragten rechnen mit wachsender Bedeutung hochautomatisierter Delivery. Das verändert nicht nur die Ausführung, sondern auch die Verantwortungsfrage: Welche Aufgaben erledigt ein KI-System, welche Ergebnisse prüft ein Mensch, und wer steht für Fehler, Sicherheit und Servicequalität ein? Ein Providervergleich sollte diese Punkte ebenso konkret machen wie die Kennzahlen, an denen die Leistung gemessen wird.
Ergebnisorientierte Vergütung
Bei ergebnisbasierten Modellen wird die Vergütung stärker an vereinbarten Ergebnissen oder Serviceleistungen ausgerichtet als an der Zahl der geleisteten Stunden. Das kann besser zu automatisierten Abläufen passen, setzt aber messbare und beeinflussbare Ziele voraus. Kunde und Provider sollten daher vorab definieren, wie Ergebnisse gemessen werden, welche Abhängigkeiten außerhalb des Einflusses des Providers liegen und wie Änderungen am Leistungsumfang behandelt werden.
Rank #4
Hybride Standort- und Delivery-Mixe
Lünendonk erwartet, dass Unternehmen klassische Offshore-Modelle im Licht der KI-Automatisierung neu bewerten und hybride Modelle aus autonomen Systemen und Offshore-Mitarbeitenden an Bedeutung gewinnen. Das ist eine Markteinschätzung, keine sichere Entwicklung für jede Leistungskategorie. Bei einer konkreten Beschaffung zählt, welche Aufgaben sich automatisieren lassen und wie Standort, menschliche Expertise, Datenschutz und Betriebsverantwortung zusammenpassen.
Do these 3 things before closing this tab:
1Clear out junk files and repair common Windows errors2Fix the driver behind crashes, sound loss and screen glitches3Repair Windows errors before they cause bigger problemsWie Unternehmen KI im Sourcing-Lifecycle nutzen können
Die von IT-Business zusammengefassten Studienergebnisse sehen Einsatzmöglichkeiten entlang des gesamten Sourcing-Lifecycles. KI kann etwa Provider- und Vertragsanalysen beschleunigen, Anforderungen im Demand Management strukturieren und die laufende Providersteuerung unterstützen. Der niedrige Anteil von vier Prozent, die ihre eigene Fähigkeit zum Sourcing und zur Nutzung von KI-Services als sehr hoch einschätzten, macht zugleich deutlich, dass Werkzeuge allein keine Sourcing-Kompetenz ersetzen.
Best Value
- Understand how contract provisions work
- Adapt reliable drafting precedents
- Avoid drafting errors, omissions, and ambiguities
- Make contracts more user-friendly
- Build flexibility into contracts without compromising precision
- Provideranalyse und Vorbereitung: Anforderungen, Leistungsbeschreibungen und Providerinformationen strukturieren; Ergebnisse auf Vollständigkeit und Vergleichbarkeit prüfen.
- Demand Management: Bedarfe aus IT und Fachbereichen bündeln und in überprüfbare Serviceanforderungen übersetzen.
- Vertragsanalyse und Verhandlung: Regelungen zu Daten, KI-Nutzung, Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit, Haftung und Preislogik gezielt prüfen.
- Laufende Steuerung: vereinbarte Servicekennzahlen und Abweichungen verfolgen; Zuständigkeiten für Eskalationen und Korrekturmaßnahmen beibehalten.
IT, Einkauf und Fachbereiche sollten gemeinsam festlegen, welches Geschäftsergebnis gebraucht wird, welche Risiken akzeptabel sind und wie der Nutzen kontrolliert wird. KI-gestützte Analysen können Entscheidungen vorbereiten, aber Verantwortung für Anforderungen, Vertragsfreigaben und Providersteuerung muss eindeutig zugewiesen bleiben.
Independent reader supportYour contribution helps us test, update, and keep practical guides available for everyone.Woran sich Provider- und Vertragsoptionen vergleichen lassen
Es gibt keine universelle Rangliste oder standardisierte Bewertungsmatrix, die für alle Sourcing-Vorhaben passt. Für einen konkreten Vergleich helfen diese Achsen:
- Vergütung: Wird nach Zeit oder FTE abgerechnet, oder hängt die Zahlung an klar definierten Ergebnissen? Wie werden Effizienzgewinne und notwendige Investitionen berücksichtigt?
- Leistungsumfang: Geht es um eine einzelne Leistung oder einen Managed Service mit laufender Betriebsverantwortung?
- Automatisierung und Qualität: Welche Aufgaben übernimmt KI, wie werden Resultate geprüft und wer haftet beziehungsweise korrigiert Fehler?
- Vertragsgovernance: Sind Datennutzung, Vertraulichkeit, Nachvollziehbarkeit und Schutz von Betriebsgeheimnissen eindeutig geregelt?
- Steuerbarkeit: Lassen sich Servicelevels und Geschäftsergebnisse transparent messen? Sind Zuständigkeiten über mehrere Provider hinweg sowie praktikable Wechsel- und Exit-Optionen geklärt?
Ein Modell ist nicht allein deshalb überlegen, weil es stärker automatisiert oder ergebnisbasiert ist. Es muss zur Leistung passen, überprüfbare Kennzahlen ermöglichen und Verantwortlichkeiten so verteilen, dass Kunde und Provider auf dieselben Ziele hinarbeiten.
Quick wins for a faster PC:
Repair Windows errors before they cause bigger problemsFix Now →Fix the driver behind crashes, sound loss and screen glitchesFind Drivers →Was die Zahlen nicht belegen
Die Erhebung lief von März bis Mai 2026 und bildet die damaligen Erwartungen und Einschätzungen der Befragten ab. Die öffentlich zugänglichen Zusammenfassungen nennen ausgewählte Ergebnisse, aber nicht sämtliche Frageformulierungen, Gewichtungen und Untergruppen. Aus den Prozentwerten lässt sich deshalb weder ableiten, dass alle Unternehmen KI produktiv einsetzen, noch dass sie bereits bestimmte Einsparungen oder Qualitätsverbesserungen erzielt haben. Für Beschaffungsentscheidungen sollten Unternehmen die Aussagen als Hinweis auf veränderte Erwartungen und Vertragsverhandlungen nutzen – und den Nutzen für die eigene Leistung anhand eigener Ziele und Messgrößen prüfen.
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